Standortbestimmung & Lebensweg-Coaching im Kloster

„Wo die Stille mit den Gedanken Gottes ist, da ist nicht Unruhe noch Ziellosigkeit.“ (Franz von Assisi)

Als Gast im Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung in Schwäbisch Gmünd wird man mit diesem Zitat des hl. Franz von Assisi begrüßt. In diesem Kloster und im prägenden Geist dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit biete ich Ihnen eine besondere Form der „Standortbestimmung“ bzw. eines „Lebensweg-Coachings“ an (nähere Informationen finden Sie hier).

Franz von Assisi (1182 – 1226), ein Mensch aus dem Mittelalter, übt trotz der enormen zeitlichen Distanz eine große Faszination auf uns Menschen des 21. Jahrhunderts aus. Möglicherweise, weil in uns durch die Beschäftigung mit ihm unsere eigenen Ur-Sehnsüchte wachgerufen werden: nach echter Fröhlichkeit, nach innerer und äußerer Freiheit, nach Spontaneität. Dank seiner wachen Phantasie erfand er neue Lebensmöglichkeiten, ging gewagte Schritte, eröffnete unbekannte Wege – und verlor doch nie die Bodenhaftung. Im Angesicht seiner mitreißenden Begeisterungsfähigkeit wird uns bewusst, was uns heute oftmals schmerzlich fehlt.

Im Werdegang des hl. Franziskus sehen wir einen Befreiungsprozess: er ist keinem Lehrer, keiner theologischen Schule, keiner Größe aus der Vergangenheit gefolgt. Von inneren und äußeren Zwängen befreit, entwarf und lebte er Neues, bisher Unerprobtes – ohne Angst, sich vor den Leuten zu blamieren. Um deren Meinung hat er sich nicht gekümmert, dass man ihn für verrückt hielt, hat ihm nichts ausgemacht. Er war ehrlich, transparent, hatte nichts zu verbergen und nichts zu verlieren. Er liebte das Sein – nicht den Schein.

Franziskus ging seinen Weg nicht zögerlich, sondern entschlossen – nicht ängstlich, sondern zuversichtlich – nicht halb, sondern ganz. „Der Mensch weiß so viel, wie er in die Tat umsetzt“ war eine seiner Maximen (Legenda Perusina 74). Seinen Weg beschrieb er nicht, er ging ihn einfach, in Freude und Freiheit. Seine Zeit und seine Energie setzte er für positive Lösungen ein, sein Vorgehen war dabei liebevoll aufbauend, nicht verletzend. Frei von allem Irdischen und doch weltgewandt und nahe den Menschen war er ein Mensch der Erde und der Tat – und lebte uns einen glaubwürdigen Weg des Christseins vor, der bis heute weiterwirkt.

Sie sind neugierig geworden und fragen sich, wie ein franziskanisches Kloster und Coaching zusammenpassen?

Dann nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf – ich freue mich auf Sie!